Methoden der qualitativen Sozialforschung für Doktorand/innen aller Fachrichtungen

philGRAD-Workshop

Zielgruppe:

Promovierende aller Fachrichtungen.
Der Workshop ist offen für Mitglieder der Graduiertenakademien philGRAD, medRSD und iGRAD.

Sprache:

Deutsch

Workshopdauer:

2 Tage, 10.00-17.00 Uhr

Anmeldung:

iGRAD: Anmeldung ber das undefinediGRAD-Office

medRSD: Anmeldung über das undefinedmedRSD-Office

philGRAD: Anmeldung über das undefinedphilGRAD-Office

Anmeldefrist:

Zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn

Teilnehmerzahl:

12

Workshop Sprache

Deutsch

Die nächsten Termine

Dieser Workshop ist ein regelmäßiges Angebot in unserem Kursprogramm. Die neuen Termine finden Sie in Kürze auf dieser Seite.

Datum: Uhrzeit: Veranstaltung: Ort:

Inhalte:
Der Workshop richtet sich an Doktorand/innen, die in ihrer Dissertation mit qualitativen Methoden (Interviews, teilnehmender Beobachtung) arbeiten wollen, aber keinen soziologischen oder ethnologischen Hintergrund haben. Der Workshop soll Schwellenängste abbauen, Techniken vermitteln, einen kurzen Überblick über die theoretischen Hintergrunde geben und vor allem die Frage beantworten, wie die Ergebnisse qualitativer Methoden gewinnbringend in eine Dissertation einfließen können. Wichtig ist also der Weg zum Text!

In verschiedenen didaktischen Formaten legen wir die individuellen Ziele des Workshops fest und sprechen die Passung zu den verschiedenen Dissertationsprojekten an. Durch praktische Übungen reflektieren wir gemeinsam die Reichweite grundlegender qualitativer Methoden, Probleme, die sich ergeben können und vermitteln außerdem, dass Interviews oder teilnehmende Beobachtung sehr viel Spaßmachen können. Mit Inputs weisen wir auf Theoretiker qualitativer Methoden hin, die sich fur Nichtsoziologen und -ethnologen relativ leicht erschließen lassen und stellen bekannte und eigene Studien vor, die praktisch zeigen, wie aus Forschungsergebnissen ein Text entsteht. Schließlich diskutieren wir, wie qualitative Forschung theoriebildend wirkt und damit schon durch wenige Interviews oder kurze Beobachtungsphasen Dissertationen aus verschiedensten disziplinären Kontexten bereichern und aufwerten kann.

Kompetenzziele:

Die Teilnehmer/innen des Workshops können…
1. eine zielgerichtete Auswahl für sie handhabbarer qualitativer Methoden diskutieren und praktisch einsetzen.
2. qualitative Interviews und teilnehmende Beobachtung sinnvoll mit Bezug auf die Inhalte ihrer Dissertation auswerten und in den Text einbringen.
3. ihre Methodenwahl mit soziologischen und ethnologischen Theorien untermauern.
4. auf Grundlage des Erlernten fundiert einschätzen, wie ihre zukunftige qualitative Forschung zur Theoriebildung für ihre Dissertation beiträgt.

Die ressourcen- und lösungsorientierte Unterstützung und aktive Ermutigung von Doktorand/innen ist das Kernanliegen des wissenschaftlich angelegten Methodenworkshops. Der veranstaltungsbegleitende Einsatz von verschiedenen Feedbackmethoden stellt sicher, dass die Anliegen der Teilnehmer/innen im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen. Die Feedbackmethoden selbst bieten dabei bereits anschauliche Beispiele für verschiedene qualitative Erhebungsmethoden und laden zur Methodenreflektion ein.

Dozierende:
Katrin Ullmann ist promovierte Medien- und Kulturwissenschaftlerin und Systemische Beraterin. Sie war von 2009–2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut fur Medien- und Kulturwissenschaft an der HHU, wo sie unter anderem qualitative Methoden lehrte. Für ihre Doktorarbeit, eine mobile Feldforschung unter Backpackern, hat sie sich auch forschungspraktisch mit methodischen Herausforderungen qualitativer Forschung auseinandergesetzt. Aktuell ist sie an der Hochschule Düsseldorf tätig.

Christian Tagsold ist Professor für Modernes Japan an der HHU und damit Ihr Ansprechpartner vor Ort – auch im Nachgang des Workshops. Er hat in Soziologie promoviert. Danach hat er knapp zwei Jahre in einem soziologischen DFG-Projekt gearbeitet und war im Anschluss eineinhalb Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Ethnologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er hat zahlreiche Bücher und Aufsätze veröffentlicht, die sich qualitativer Methoden der Sozialforschung bedienen. Derzeit führt er ein DFG-Projekt zu japanischen Gärten durch, dass sich qualitativer Methoden bedient.

philGRAD-Office

Dr. Simone Brandes

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