- Zielgruppe: Promovierende der Philosophischen Fakultät
- Sprache: Deutsch
- Workshopdauer: einzeln zwischen 4 und 6 Arbeitseinheiten
- Empfehlung: Alle Phasen der Promotion
- Teilnehmendenzahl: je 12
Gut genug. Selbstbewusst durch die Promotionsphase - Vierteilige Reihe
Allg. Informationen
Wichtig:
Sollten Sie an dem Workshop nicht teilnehmen können, melden Sie sich bitte frühzeitig vorher ab, damit wir den Platz weitervergeben können.
| Datum | Uhrzeit | Ort/ Raum |
| Teil I: 11.09.2026 | 9:00 - 13:30 Uhr | Präsenz |
| Teil II: 05.10.2026 | 9:00 - 13:30 Uhr | Präsenz |
| Teil III: 06.11.2026 | 9:00 – 12:30 Uhr | Online |
| Teil IV: 07.12.2026 | 9:00 – 12:30 Uhr | Online |
Gut genug. Selbstbewusst durch die Promotionsphase ist eine vierteilige Reihe aus unterstützenden Kurzworkshops, die thematisch verbunden sind, aber auch getrennt voneinander besucht werden können.
Die Promotionsphase ist eine Phase intensiver Entwicklungen. Über einen langen Zeitraum gilt es die Konzentration zu halten, zu forschen und neugierig und motiviert zu bleiben. Dabei sind die wenigsten Promovierenden nur mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit allein befasst, sondern vielmehr müssen unterschiedliche private wie berufliche Aufgaben, Erwartungen und Anforderungen verarbeitet und erste Akzente Richtung Zukunftsplanung gesetzt werden.
Um diese Phase möglichst selbstbewusst zu gestalten und dabei die Freude an der Forschung nicht zu verlieren, bieten wir ein Zweifel- und Ambivalenz-Coaching (ZAC) an, bei dem sie lernen Ambiguitäten besser anzunehmen. Ziel ist es, Promovierende auf dem Weg zur Promotion zu stärken, indem mögliche Störgefühle im Rahmen dieser fordernden Phase gemeinsam reflektiert und bearbeitet werden. Gerade die Zusammenarbeit mit anderen kann dabei helfen sich gleichzeitig bewusst zu machen, dass Gefühle der Unsicherheit und des Selbstzweifels zu dieser besonderen akademischen Phase dazugehören und zu bewältigen sind.
Bitte melden Sie sich zu den Terminen, an denen Sie teilnehmen wollen, selbstständig über die untenstehenden Links an.
Teil I: Gut genug. Den eigenen Perfektionismus im Zaum halten: 11.09.2026, 09:00-13:30 Uhr, Präsenz
Imposter ist längst ein Modewort. Und natürlich macht die Frage, ob man wirklich gut genug ist für das, was man mit der eigenen Forschung bewältigen will, auch vor Promovierenden nicht halt. Gerade weil die Anforderungen als sehr hoch erlebt werden, können sich Unsicherheiten leicht ausbreiten. Im Kurzworkshop nähern wir uns daher dem eigenen Perfektionismus, zeigen Wege raus aus der Grübelfalle und ermutigen zu Gelassenheit im Umgang mit sich selbst.
Hier können Sie sich zu Teil I anmelden.
Teil II: Gut genug. Umgang mit Zweifeln und Entscheidungen: 05.10.2026, 09:00-13:30 Uhr, Präsenz
Ohne Zweifel und Entscheidungen könnte man keine fundierte wissenschaftliche Arbeit schreiben. Und trotzdem können Phasen des Zweifelns und nicht getroffene Entscheidungen viel Kraft und Zeit kosten. Gemeinsam betrachten wir daher, was Phasen des Zweifelns und Haderns so anstrengend macht, aber auch welches Potential in ihnen steckt. Weiter wird es darum gehen, wie man gute Entscheidungen treffen kann – und wann es vielleicht auch der richtige Zeitpunkt ist, sich die Erlaubnis zu geben, eben gerade nichts (mehr) zu verändern.
Hier können Sie sich zu Teil II anmelden.
Teil III: Gut genug. Stress bewältigen: 06.11.2026, 09:00–12:30 Uhr, online
Die To-do-Liste quillt über, die Lehre ist noch nicht fertig vorbereitet und nun kommt auch noch eine zusätzliche Anfrage, die man unmöglich ablehnen kann. Wir sprechen darüber, wie wir uns auch im Stress sortieren, bei uns bleiben und einen guten Arbeitsmodus finden können. Zum erfolgreichen Arbeiten unter Stress gehören zudem auch Fragen nach Entspannung und Ausgleich.
Hier können Sie sich zu Teil III anmelden.
Teil IV: Gut genug. Gut gelaunt durch die Promotionsphase: 07.12.2026, 09:00–12:30 Uhr, online
Im letzten Workshop geht es darum, was uns motiviert, was uns stärkt und Freude macht. Hierfür schauen wir, was wir im jeweiligen Ressourcenkoffer finden und ausbauen können, was unsere Zielbilder sind und wie wir mehr von dem, was uns gut tut, im eigenen Alltag etablieren können. Es geht darum, möglichst gut gelaunt und optimistisch durch diese besondere Lebensphase zu kommen.
Nina Kellerhoff ist Diplom-Psychologin und Systemische Beraterin. Sie hat lange in Kinder- und Jugendpsychiatrischen Einrichtungen gearbeitet. Seit 2020 arbeitet sie in der psychologischen Beratung der Hochschule Düsseldorf.
Dr. Katrin Ullmann ist Medien- und Kulturwissenschaftlerin und Systemische Beraterin. Seit 2016 arbeitet sie an der Hochschule Düsseldorf mit Studierenden mit Studienzweifeln. Zudem unterstützt sie seit 2017 freiberuflich Promovierende und Lehrende mit Workshops.