- Zielgruppe: Promovierende und Postdocs
- Sprache: Deutsch
- Workshopdauer: 5 x 2,5 Stunden
- Empfehlung: alle Phasen der Promotion
- Teilnehmerzahl: 12
Produktives Schreiben im Wissenschaftsalltag
Allg. Informationen
| Datum | Uhrzeit | Ort/Raum |
| 12.01.2026 + 5 Folgetermine | jeweils 11-13.30 Uhr | Online |
Eine gut etablierte Schreibgewohnheit ist die wichtigste Grundlage für produktives Schreiben. Diese sechsteilige Workshopreihe begleitet eine Gruppe von Wissenschaftler:innen dabei, sich über einen längeren Zeitraum nachhaltig in einen produktiven Schreibmodus einzuarbeiten, dabei das eigene Schreibprojekt voranzubringen und mehr auf ihre Work-Life-Balance zu achten.
Jede wöchentliche Sitzung setzt sich aus einer theoretischen Einheit mit praktischen Übungen und begleiteten Coworking Sessions zusammen. Die inhaltlichen Impulse umfassen Schlüsselkompetenzen, die eine produktive Schreibpraxis ermöglichen.
12.01.26: In diesem einleitenden Modul sprechen wir über die bisherigen Erfahrungen der Teilnehmenden mit dem wissenschaftlichen Schreiben, erarbeiten die Grundlagen einer produktiven Schreibpraxis und sprechen über die Herausforderung, gute Gewohnheiten zu bilden. Danach beginnen wir gleich mit der Umsetzung am eigenen Projekt in einer Coworking Session.
19.01.26: In diesem Modul stehen die Themen Zielsetzung, Priorisierung und Zeitplanung im Mittelpunkt. Im Coworking erstellen wir gemeinsam einen strategischen Plan für die kommenden Monate in dem das Schreiben an zentraler Stelle steht.
26.01.26: Dieses Modul ist praktischen Tools gewidmet, welche dabei unterstützen, ins Schreiben und/oder ins Überarbeiten zu kommen. Ab diesem Modul beinhalten alle Sitzungen mehrere Schreibeinheiten. BONUS: ab 10 Uhr sind alle Interessierten zusätzlich eingeladen, im Coworking einen Wochenplan zu erstellen, in dem die in der Vorwoche erarbeiteten Ziele in das alltägliche Wissenschaftsleben eingearbeitet werden.
02.02.26: Heute widmen wir uns dem Umgang mit inneren Widerständen gegen das Schreiben, wie z.B. dem Perfektionismus.
09.02.26: Dieses Modul stellt die hohe Kunst des Nein-Sagens in den Mittelpunkt, eine der wichtigsten Schlüsselkompetenzen des produktiven Schreibens.
16.02.26: Rosenmontag – keine Sitzung!
23.02.26: Die letzte Sitzung ist dem Themenfeld Stress und Selbstfürsorge beim Schreiben und im Wissenschaftsleben generell gewidmet.
Zusätzlich kann die offene Schreibwerkstatt von philGRAD besucht werden. Promovierende und Postdocs bringen ihr individuelles Schreibprojekt konzentriert und in Gemeinschaft voran. Alle Informationen zur Schreibwerkstatt gibt es hier.
Dr. Nina Fischer ist Unternehmerin, Wissenschaftlerin und vor allem: Schreibende. Ihre vielfältigen Erfahrungen als Wissenschaftlerin, Lehrende, Betreuerin von Qualifikationsarbeiten, Mentorin und Wissenschaftsmanagerin in Australien, Deutschland, Israel/Palästina und Schottland haben es ihr erlaubt, ihre Expertise in der wissenschaftlichen Schreibberatung stets auf dem neuesten Stand zu halten. Heute berät und begleitet sie andere Wissenschaftler:innen in ihrem Kompetenzzentrum Schreiben.